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Bänzlima bringt schon vor der Geburt alles durcheinander

Der errechnete Geburtstermin unseres ersten Kindes war Ende Juni 2004. Unterdessen wussten wir, dass es ein Junge ist und wir freuten uns auf dieses Kind. Wir lebten in unserer viel zu grossen 5.5 Zimmerwohnung und freute mich darauf, dass da etwas Leben rein kommen würde.

Die Schwangerschaft lief soso lala. Ich bemerkte bald, dass ich nicht so sonderlich gerne schwanger bin. Während wir die Weihnachtstage 2003 in NY verbrachten und anschliessend weiter nach Florida reisten war mir speiübel und ich habe ab und an unsere Reiseroute markiert. Leider glaubte mir Schnäggli zuerst nicht ganz wenn ich im Auto schrie:" Halt an", dass ich das unverzüglich und nicht Zeitverzögert meinte. So blieb mir nichts anderes übrig als die Beifahrertüre aufzureissen und... nun detaillierter muss ich nun wohl nicht darauf eingehen.

Jedenfalls hatte sich meine beste Freundin in der Zwischenzeit scheiden lassen und wollte ein zweites Mal heiraten. Sie fragte mich, ob ich ihre Trauzeugin sein wolle. Da der Hochzeitstermin Ende Mai war gab es keinen Grund abzusagen. Da wusste ich ja noch nicht, dass unser kleiner Junge keine Ahnung davon hat, was es heisst eine solche Verpflichtung einzugehen und dass dies verbindlich ist...

Je länger die Schwangerschaft dauerte desto klarer zeichnete sich ab, dass wohl nichts mit Ende Juni werden würde. Ich wurde krank geschrieben und musste liegen. Einen Tag vor der Geburt, resp. der Hochzeit erkläre mir meine Gynäkologin, dass die Geburt nun unmittelbar bevorstehen würde. Das ging gar nicht, denn ich war als Trauzeugin zusammen mit einem Kollegen des Bräutigams für die Organisation des Festes zuständig. Dessen Frau hatte selbst vor Kurzem geboren und wäre froh gewesen wenn sie nicht all zu viel hätte machen müssen. Als sich klar abzeichnete, dass es wohl nicht mehr lange dauern würde teilte ich meiner Freundin unter Tränen mit, dass ich unmöglich an der Hochzeitsfeier teilnehmen könne. Obwohl sie sehr viel Verständnis zeigte war ich untröstlich. Ich fühlte mich elend und unzuverlässlich was mich zusätzlich sehr belastete. 

Bänzlima kam dann auch prompt in der Nacht von Freitag auf Samstag zur Welt und statt dass ich die Spiele am Hochzeitsfest moderierte schlug ich mich mit Stillversuchen und der Frage auseinander wann wohl mein zweite Kind geboren würde. Wie es dazu kam, erzähle ich dann in einem nächsten Blog.  

1 Kommentar 5.8.13 22:47, kommentieren

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Ihr Kinderlein kommet oh kommet doch....

Schnäggli wollte nicht nur schnell heiraten sondern auch schnell das erste Kind. Mir pressierte es gerade noch nicht so. Schliesslich träumte ich bereits als kleines Mädchen von einer Hochzeit in weiss. Da wir im Mai 2002 heiraten und Dezember 2001/Januar 2002 unsere Hochzeitsreise nach Australien vorzogen kaufte ich das Hochzeitskleid bereits vorher. Daher war es aus meiner Sicht schlichtweg UNMÖGLICH schwanger zu werden. Ich hätte nicht ins Kleid gepasst und das wäre schrecklich gewesen. Also entschied ich - diese Macht hat man nun mal als Frau - ganz alleine, dass das Kinderkriegen erstmal auf Eis gelegt wurde.

Nach der Hochzeit fand ich es dann ganz ok, wenn wir dieses eine Kind, dass ich mir ja vorstellen konnte bekommen würden. Schliesslich hatte ich bis anhin vor allem eines gemacht, gearbeitet. Zeitweise habe ich vier Jobs gleichzeitig ausgeübt und so viel mehr als 100% gearbeitet. Es schien mir nun an der Zeit ein neues Projekt zu beginnen, eine neue Herausforderung zu finden. Da schien mir das Kinderkriegen gerade optimal gelegen.

Doch es wollte einfach nicht klappen. Obwohl ich zum damaligen Zeitpunkt immer noch davon ausging, dass ich maximal eine Einzelkind- Mama werden würde, stresste es mich vollkommen nicht schwanger zu werden. So war das dann auch wieder nicht gedacht. Wenn ich nun schon mal ja gesagt hatte, so sollte diese Kind nun auch kommen...

Als ich dann im Herbst 2003 aus meiner Sicht endlich schwanger war fiel mir ein Stein vom Herzen. Es schien doch noch alles so zu klappen wie ich das für mich geplant hatte.

5.8.13 22:32, kommentieren